Militärmusik Tirol

 

Die Militärmusik Tirol ist in der Lage, mit ihren Darbietungen alle ihre "Kunden" zu begeistern - seien es Militärs, die Bewohner einer abgelegenen Tiroler Gemeinde oder 14 000 schwedische Fans bei einem Konzert in Stockholm.
 
Von Maximilian bis 1955
 
Die Militärkapellen in Tirol können auf eine ruhmreiche Tradition zurückblicken. "Spielleute" waren zu allen Zeiten die Begleiter der Tiroler Landesverteidigung. Bereits 1511, als Kaiser Maximilian die Tiroler Wehrverfassung schuf, verfügte jede Kompanie über einige dieser Spielleute.
 
Die erste Erwähnung einer Regimentsmusik bezieht sich auf die Musikkapelle des "Tyroler Feld- und Landregimentes Nr. 46", welches von 1786 bis 1803 in Innsbruck stationiert war.
 
Bis zum Ende der Habsburger-Monarchie lagen die verschiedensten Regimenter mit ihren Musiken in Innsbruck in Garnison. Das bekannteste dieser Regimenter war jenes der "Tiroler Kaiserjäger". Dort wirkten u. a. als Kapellmeister: Johann Baptist Gänsbacher, Ignaz Hübner, Karl Komzak und Karl Mühlberger, der Komponist der beiden Kaiserjägermärsche.
 
Die heute noch immer gern gehörten Regimentsmärsche entstanden meist aus Tiroler Volksweisen und wurden den jeweiligen Truppen gewidmet. Der Kaiserschützenmarsch von Rudolf Kummerer zum Beispiel enthält als Triomelodie das alte Tiroler Schützenlied "Es lebt der Schütze froh und frei …", dessen Ursprung auf die Zeit der Tiroler Freiheitskämpfe um 1809 zurückzuführen ist.
 
Dem damaligen Trend der Zeit folgend, gab es zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg einen Bruch in der Tradition der Militärmusik. Neben den gewohnten Blasmusikkapellen entstanden Streicherbesetzungen, die vom Publikum gerne angenommen wurden und ebenfalls recht erfolgreich waren. Die Hofgartenkonzerte im Innsbruck der Zwischenkriegszeit gelten heute noch als legendär.
 
Zwischen 1919 und 1938 war in Innsbruck das Alpenjäger-Regiment Nr. 12 stationiert. Aufgestellt wurde deren Musikkapelle von dem aus Böhmen stammenden Musikmeister Josef Frank. Als erster Kapellmeister - von 1924 bis 1927 - fungierte Franz Kinzl. Von 1928 bis 1938 war Anton Bernhauer der musikalische Leiter. Im März 1938 wurde dieser Verband, natürlich einschließlich der Musik, in die Deutsche Wehrmacht eingegliedert.
 
Nach 1955
 
Nach Abschluss des Staatsvertrages 1955 wurde mit der Aufstellung des Bundesheeres und somit auch der Militärmusiken begonnen. Am 1. August 1957 wurde der damaligen 6. Gebirgsbrigade eine eigene Militärmusik zuerkannt und Oberstleutnant Prof. Siegfried Somma vom Mozarteum-Orchester Salzburg mit dem Aufbau betraut. Am 27. September 1957 rückten erstmals 15 Mann aus, um dem Brigadekommandanten Oberst Brunner ein Geburtstagsständchen darzubringen. Die ersten Konzerte wurden am 10. Dezember 1957 in Wattens und am 12. Dezember 1957 vor dem Landestheater in Innsbruck gegeben. Bei diesen Konzerten trat die Militärmusik erstmals in voller Stärke - mit immerhin 60 Mann - auf. Unter der Leitung von Prof. Somma spielte die Militärmusik Tirol auf zahlreichen Veranstaltungen im Inland ebenso wie im Ausland: Umrahmungen von Manövern, Kurkonzerte, Ständchen, Verabschiedungen, Preisverleihungen, Tonbandaufnahmen, Frühjahrskonzerte, Saalkonzerte, Umrahmungen von Kameradschaftstreffen, Bälle, Werkskonzerte, Militärparaden, Hofgartenkonzerte, Angelobungen, Allerseelenfeiern, Begräbnisse und vieles mehr gehörte zum Aufgabenkreis der Militärmusik. Seitens der Zuhörer schlug den Musikern überall Begeisterung und Anerkennung entgegen.
 
Siegfried Somma schrieb auch zahlreiche Kompositionen und Bearbeitungen für große Blasorchester. Unvergessen bleiben der "Brigademarsch" - der 6. Jägerbrigade gewidmet - oder der Marsch "Land Tirol" sowie der "Edelweiß-Marsch". 1958 gab es für die Militärmusik die ersten Rundfunkaufnahmen, ebenfalls unter der Stabführung von Professor Somma.
 
1972 übernahm der frühere Militärmusiker und Soloklarinettist der Militärmusik Tirol, Oberst Prof. Mag. Hans Eibl, nach Ablegung der Militärkapellmeisterprüfung und einer einjährigen Tätigkeit als Kapellmeister der Militärmusik Niederösterreich, die Tiroler Militärmusik und setzte in konsequenter Weise die Tradition dieser Militärkapelle fort.
 
Die Militärmusik Tirol zählt zu den ersten österreichischen Militärmusiken, die sich im Ausland - 1975 in Zürich-Kloten - mit einem Showprogramm präsentierte, was für die damalige Zeit noch eher außergewöhnlich war. Der größte und für das Renommee der Militärmusik Tirol wichtigste Einsatz war die Mitwirkung bei den XII. Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck unter der Leitung von Oberst Eibl. Hans Eibl komponierte, arrangierte und bearbeitete zahlreiche Werke für Blasmusik. Beispiele seiner umfangreichen Schaffenskraft sind der "62er, 63er und 64er Regimentsmarsch", welche den jeweiligen Landwehrstammregimentern gewidmet waren, der Marsch "Unter der Fahne Tirols", dem Militärkommando Tirol zugedacht, oder auch der "Sanitätsmarsch", zu Ehren der österreichischen Sanität. Professor Hans Eibl trat mit 31. März 2000 in den Ruhestand.
 
Vom 1. April bis Ende Dezember 2000 lag die Leitung der Militärmusik Tirol in den Händen von Oberstleutnant Ernst Herzog.
 
Seit 1. Jänner 2001 ist der Autor, Militärkapellmeister Major Hannes Apfolterer, nach sechsjähriger Tätigkeit als Kapellmeister der Militärmusik Salzburg, Chef der Militärmusik Tirol. Er war bereits von 1994 bis 1995 als 2. Militärkapellmeister bei der Militärmusik Tirol diensteingeteilt, und er erstellte bzw. bearbeitete in dieser Zeit, gemeinsam mit dem damaligen Armeekapellmeister Oberst Mag. Anton Othmar Sollfelner, das noch heute verwendete Soldatenliederbuch des Österreichischen Bundesheeres. Große Anerkennung beim fachkundigen Publikum fand er mit seinen eigenen Kompositionen und Arrangements. Einige Höhepunkte in seiner kompositorischen Tätigkeit sind der "Günter Platter-Marsch", dem ehemaligen Bundesminister für Landesverteidigung gewidmet, der Marsch "Schutz & Hilfe", anlässlich der Feiern "50 Jahre Österreichisches Bundesheer", der Marsch "Mit vereinten Kräften" für das Kommando Internationale Einsätze und das Werk "Love and Peace", gewidmet seiner Heiligkeit, dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel.
 
Musikalische Ausbildungsstätte
 
Die Militärmusik Tirol ist nicht nur der Tradition und dem Land Tirol verbunden, sondern sie hat auch maßgeblichen Anteil am hohen Ansehen des Österreichischen Bundesheeres in der Öffentlichkeit. Zugleich ist die Militärmusik die größte - vor allem auf die Praxis bezogene - musikalische Ausbildungsstätte des Landes Tirol. Der wichtige kulturpolitische Beitrag liegt in der musikalischen Ausbildung junger, talentierter Musiker. Neben einem vielfältigen und interessanten Betätigungsfeld bietet die Militärmusik ihren Mitgliedern die Möglichkeit, eine öffentliche Musiklehranstalt wie die Musikschule, das Konservatorium oder die Musikhochschule, zu besuchen. Dies schafft eine gute Basis für eine spätere Laufbahn als Orchestermusiker, Kapellmeister oder Musiklehrer. Über 1 400 Musiker, die nach Abschluss ihrer Dienstzeit bei der Militärmusik in ihre Heimatgemeinden zurückgekehrt sind, zählen heute zu den Stützen der in fast allen Gemeinden Tirols beheimateten Musikkapellen. Die Militärmusik Tirol wird aber auch als Schulungsorchester für Militärkapellmeisterfortbildungen, Kapellmeisterkurse und sonstige Belange des Tiroler Blasmusikverbandes herangezogen.
 
170 Einsätze
 
Die österreichischen Militärmusiken haben verschiedenste Aufgaben im Österreichischen Bundesheer. Ihre Hauptaufgabe ist jedoch die musikalische Umrahmung zahlreicher Veranstaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden, vorwiegend jedoch für das Österreichische Bundesheer. Die Militärmusik Tirol spielt pro Jahr bei 160 bis 170 militärmusikalischen Einsätzen, wie Angelobungen, Zapfenstreichen, Kommandoübergaben, Gedenkfeiern, Traditionstagen, Militärparaden, Siegerehrungen, Staatsempfängen, Allerseelenfeiern, Leistungsschauen, kirchlichen Feiern, Begräbnissen, Verabschiedungen, Empfängen, Partnerschaftsfeiern, Festakten mit internationalem Charakter, Abschlussprüfungen (Militärkapellmeisterprüfung oder zivile Kapellmeisterprüfung), Militärmusikzusammenziehungen, Konzerten verschiedenster Art, Rasenshows im In- und Ausland, Fernsehauftritten, Radiosendungen und vielen anderen mehr.
 
Eine Besonderheit im Land Tirol sind die so genannten Bezirkskonzerte. Vor 1981 wurde die "Musterung" der jungen Burschen in den verschiedenen Bezirken des Landes durchgeführt. Aus diesem Anlass gab es während der Tagungszeit der Stellungskommission Konzerte in den jeweiligen Orten. Weil seit 1981 die Stellung nur mehr in der ortsfesten Stellungskommission in Innsbruck durchgeführt wird, zählen diese ehemaligen Musterungskonzerte heute unter dem Namen Bezirkskonzerte zu den jährlichen fixen Programmpunkten der Militärmusik. Beim Konzept dieser Auftritte wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Militärmusik auch in den entlegensten Orten ebenso wie in den kleinen Gemeinden Konzerte gibt.
 
Seit Jahrzehnten ist es üblich, Konzerte im ganzen Land durchzuführen. Von den 279 Tiroler Gemeinden gibt es heute kaum noch eine, in der die Militärmusik nicht schon gespielt hätte. Anlässe dazu sind Jubiläen von Musikkapellen bzw. Vereinen, Veranstaltungen von Gemeinden und Tourismusverbänden usw.
 
Die Militärmusik gibt jedoch grundsätzlich keine Konzerte bei "Zeltfesten". In Tirol gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungszentren mit einem Konzertsaal oder einem Musikpavillon. Dadurch ist es möglich, anspruchsvolle Programme in einem entsprechenden Ambiente zu bieten.
 
Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen
 
Dass zivile Musikkapellen bei militärischen Veranstaltungen mitwirken und gemeinsam mit der Militärmusik musizieren bzw. auftreten, ist in Tirol nichts Neues. Wie kaum in einem anderen Bundesland werden bei militärischen Veranstaltungen zivile Vereine, im Besonderen die Schützen sowie die Musikkapellen, mit eingebunden. Jahrzehntelang wurde am 25. Oktober der Zapfenstreich auf dem Landhausplatz von der Militärmusik - begleitet von einer Schützenkompanie - aufgeführt. Heute hat sich die Anzahl der Mitwirkenden bei dieser Aufführung um eine Ehrenkompanie erweitert. Die vom Österreichischen Bundesheer gestellte Militärmusik, die Ehrenkompanie und die Schützenkompanie unterstehen in diesem Fall dem Befehl des militärischen Kommandanten. Die Eigenständigkeit und Besonderheit der Schützen kommt jedoch durch das Abfeuern einer "General de Charge" (Ehrensalut) zum Ausdruck.
 
Die ständig wachsende Zuschauerzahl bei solchen Veranstaltungen beweist die Verbundenheit mit der örtlichen Bevölkerung.
 
Militärische Aufgaben
 
Neben der musikalischen Tätigkeit kommt für die Angehörigen der Militärmusik aber auch das Wahrnehmen militärischer Aufgaben nicht zu kurz. Wachdienst (das Stellen von Wachkommandanten), Sicherungsdienst (z. B. Assistenzeinsatz 2005 am Flughafen Innsbruck - Bewachung der "Black Hawk", die bei der Hochwasserhilfe eingesetzt waren), Katastrophenhilfe beim Hochwasser 2005, Abstellung von Ausbildern für die Basisausbildungen usw. gehören dazu. Die notwendigen fachlichen Kenntnisse und Kompetenzen werden bei den elementaren militärischen Ausbildungen, den Laufbahnkursen und nicht zuletzt bei der jährlichen "Ausbildung der Militärmusiker für ihre Verwendung im Falle der Alarmierung oder Mobilmachung" erworben.
 
Ensembles
 
Neben der großen Besetzung der Militärmusik (46 Musiker) gibt es auch kleinere Formationen, die für gesellschaftliche Veranstaltungen wie Bälle, Kameradschaftsabende, Preisverleihungen oder Empfänge gebildet werden. Dazu zählen
  • eine Big Band,
  • eine Inntaler Besetzung (zwei Flügelhörner, eine Klarinette, eine Posaune, ein Bass, eine Ziehharmonika und eine Harfe),
  • eine Egerländer Besetzung (siehe dazu auch TRUPPENDIENST, Heft 1/2007, S. 29),
  • ein klassisches Bläserquintett und
  • eine je nach Anlass zusammengestellte Bläserharmonie.
Ein Aushängeschild im In- und Ausland ist die Big Band der Militärmusik Tirol, die durch den Autor geleitet wird. Diese Formation besteht aus
  • drei Saxophonen,
  • zwei Trompeten,
  • einer Posaune und
  • der Rhythmusgruppe.
Einige Mitglieder dieser Musikformation sind bereits aus dem aktiven Militärdienst ausgeschieden. Die verbleibenden Mitglieder wollten aber die Band nicht mit neuen Musikern ergänzen, da das bestehende Team sehr gut eingespielt war. Aus diesem Grund erklärten sich die aus dem Aktivdienst ausgeschiedenen Musiker bereit, auch weiterhin in dieser Band mitzuspielen. Derzeit besteht die Big Band aus fünf aktiven Soldaten und fünf Angehörigen der Reserve, die heute als Berufsmusiker bzw. Musiklehrer tätig sind. Diese Band erwarb sich einen ausgezeichneten Ruf, wie die Vielzahl von Engagements im In- und Ausland beweist. In Deutschland, der Schweiz und in Italien gab es bereits Auftritte, ebenso wurde drei Mal eine Einladung auf die Insel Zypern zur Truppenbetreuung der österreichischen UNO-Soldaten ausgesprochen. Dort gab es Auftritte bei der Verleihung von Auszeichnungen (Medal-Parade), bei einem Großen Zapfenstreich, bei Bällen sowie bei Gala-Diners in Nikosia, Famagusta und Salamis. Stars wie Ireen Sheer, Andy Borg und Roy Black wurden ebenfalls von der Big Band begleitet.
 
Stockholm
 
Ein besonderes Markenzeichen der Militärmusik Tirol sind ihre Schauvorführungen. Sei es im Inland, wie z. B. beim Militärmusiktreffen 2006 in Innsbruck, wo sie vor 9 000 Zuschauern begeistern konnte, oder auch im Ausland. Bereits zum zweiten Mal wurde dieses Orchester anlässlich des "Swedish Army Tattoo" nach Stockholm eingeladen. Acht Orchester aus sieben Nationen (darunter Kapellen aus Russland, Finnland und Neuseeland) gaben alles, um das Publikum - pro Veranstaltung etwa 14 000 Personen - mit ihren musikalischen und choreographischen Darbietungen zu bezaubern. Die Veranstaltungen fanden in Stockholm, in der so genannten Globenarena statt.
 
Die Militärmusik Tirol bot ein typisch österreichisches Programm. Märsche wie "Schönfeld", "Kaiserjäger", "O Du Mein Österreich" oder der "Deutschmeister Regimentsmarsch" untermalten exerziermäßige Schrittkombinationen wie Vorwärtsgehen, Rückwärtsgehen, Laufschritt vorwärts und rückwärts, Seitschritte links und rechts oder den Paradeschritt. Der "Donauwalzer", vorgetragen und getanzt im Linkswalzer, brachte das Publikum richtig in Stimmung. Als konzertante Einlage wurde der "Hummelflug" von den Musikern kniend vorgetragen. Anschließend ging das Licht aus, es war völlig dunkel … aus dem "Nichts" heraus ging es weiter mit der Filmmusik aus "The Rock". Dieses Werk war für die Musiker der Militärmusik Tirol eine besondere Herausforderung, da das Spielen auf dem Instrument mit Gesang und mit der exerziermäßigen Ausführung von Formationsänderungen kombiniert werden musste. Der dritte Showblock beinhaltete - aufgelockert durch tänzerische Einlagen der Musiker - die Werke "Tico-Tico" mit dem Solisten Vizeleutnant Werner Angermair auf seiner Klarinette sowie den Titel "Sex Bomb" von Tom Jones. Die Militärmusik erntete nicht enden wollenden Applaus. Zum Ausmarsch aus der Globenarena wurde der Marsch "Mit vereinten Kräften" intoniert.
 
Der Erfolg der Militärmusik Tirol war so groß, dass bereits unmittelbar nach der Veranstaltung in Schweden verschiedene Militärattachés ihr Interesse an Auftritten der Tiroler Militärmusik bekundeten. Eine Auslandsreise nach St. Petersburg kam kurz danach zustande.
 
Ein gemeinsames Ziel
 
Die Militärorchester der verschiedenen Nationen wirken mit ihren gemeinsamen Auftritten wie ein Symbol für das Ziel, dass sich die Staaten Europas gesetzt haben: Ein Zusammenwirken im Zeichen von Frieden und Verständigung, das am Ende zu einem von Wohlklang und harmonischem Zusammenspiel gekennzeichneten Konzert der Nationen führen sollte.
Die Militärmusik des Militärkommandos Tirol ist ein Teil davon. Unzählige Konzertreisen, Fernsehauftritte, Radiosendungen und Rasenschaudarbietungen im In- und Ausland sowie mehrere Tonträgeraufnahmen haben die Militärmusik Tirol weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht. Sie ist heute neben ihren militärischen Aufgaben zu einem echten Kulturträger des Landes Tirol geworden.
 

Autor: Militärkapellmeister Major Hannes Apfolterer, Jahrgang 1965. 1983 Einberufung zur Militärmusik des Militärkommandos Tirol, Fortsetzung seines Musikstudiums. 1990 staatliche Lehramtsprüfung im Fach Instrumental- und Gesangspädagogik und Diplomprüfung im Hauptfach Klarinette mit ausgezeichnetem Erfolg. Besuch der Kapellmeisterschule. Musikmeister bei der Militärmusik Tirol und 1993 Ablegung der Militärkapellmeisterprüfung mit Auszeichnung, anschließend Zweiter Kapellmeister bei der Militärmusik Tirol und Übernahme der Kapellmeisterstelle bei der "Original Tiroler Kaiserjägermusik". Internationale Anerkennung durch eigene Kompositionen und Arrangements. Ab 1. März 1995 Leitung der Militärmusik des Militärkommandos Salzburg und seit 1. Jänner 2001 Kapellmeister der Militärmusik Tirol.

 

 

   
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